Osteopathie für Pferde: Für einen harmonischen Bewegungsablauf.

Verbessere die Beweglichkeit der Gewebe und aktiviere die Selbstheilungskräfte deines Pferdes.

Du trainierst dein Pferd jetzt seit einer gewissen Weile auf die selbe Art und warst damit auch immer ganz Zufrieden.

Aber neuerdings macht ihr keine Fortschritte mehr?

Im Gegenteil.

Es fühlt sich an als würdet ihr eher Rückwärts reiten.

Vielleicht ist dir in letzter Zeit sogar aufgefallen, dass dein Pferd beim Reiten den Schweif einklemmt oder schief hält?

Und du hast das Gefühl, dass es nicht mehr so schwungvoll an die Reiterhand herantritt und sich schief durch die Reithalle bewegt? 

Sogar dein Reitlehrer hat schon anmerken lassen, dass ihr irgendwie nicht mehr richtig in Form seid.

Dann kann es gut sein, dass der Körper deines Pferde unter einer Bewegungseinschränkung leidet.

Genau für solche Probleme, hat sich die Osteopathie für Pferde in den letzten Jahren als eine wirksame und ganzheitliche Therapieform etabliert. 

Sie kann sowohl präventiv als auch bei akuten und chronischen Beschwerden eingesetzt werden. 

In diesem Artikel erkläre ich dir:

  • Wann Osteopathie für Pferde sinnvoll ist
  • Wie man sie anwendet
  • bei welchen Symptomen du einen Osteopathen hinzuziehen solltest.

„Unsere Pferde leiden von Natur aus bei Schmerzen stumm vor sich hin.“

Das müssen sie, denn als Fluchttier hängt ihr Leben davon ab, dass das Raubtier nicht sieht, wer der Schwächste in der Herde ist.

Wenn du also plötzlich Veränderungen im Verhalten oder unter dem Sattel bemerkst, hat das immer eine Ursache, die es zu finden heißt. 

Dabei kann dir die Osteopathie für Pferde helfen.

Denn dein Pferd verweigert nicht von Natur aus die Arbeit oder verändert plötzlich sein Verhalten beim Reiten.

Viel mehr versucht es dir mit seinem “Ungehorsam” zu zeigen das etwas nicht stimmt.

 Das es deine Hilfe mit seinen Problemen benötigt:

  • Schiefe im Körper des Pferde (Es läuft auf mehrer Hufschlägen gleichzeitig)
  • Einklemmen des Schweifes
  • Ohren anlegen beim Gurten (oder sogar treten nach dem Reiter)
  • Verlust von Gangfreude (Dein Pferd wirkt Faul ud unmotiviert)

Bei einem oder mehreren dieser Symptome kannst du deinem Pferde durch eine osteopathische Behandlung Abhilfe verschaffen.

Ostheopatie für Pferde in Dortmung

Osteopathie für Pferde: Heilende Hände für mehr Wohlbefinden.

Der Begriff Osteopathie kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Knochen – Leiden“. 

Heutzutage konzentrieren wir uns in der Osteopathie aber nicht mehr nur auf die Knochen, sondern auf den gesamten Körper deines Pferdes. 

Also alle damit zusammenhängenden Gewebe. 

Die osteopathische Philosophie hinter der Behandlung ist die freie Beweglichkeit des Körpers. 

Wir untersuchen dein Pferd auf vorhandene Blockaden (sogenannte Bewegungsläsionen) und befreien es anschließend  durch verschiedene Techniken davon. 

Für die Behandlung stehen verschiedenen manuellen Techniken zur Verfügung. Diese werden je nach Bedarf angewandt. 

Techniken in der Osteopathie für Pferde:

  • Mobilisationen: Sanfte Bewegungen der Gelenke, um die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Manipulationen: Gezielte und kontrollierte Bewegungen, um blockierte Gelenke zu lösen.
  • Faszientechniken: Behandlung der Faszien, um Verklebungen zu lösen und die Gewebespannung zu reduzieren.
  • Muskeltechniken: Entspannung und Dehnung der Muskulatur, um Verspannungen zu lösen.

„Ein gesunder Körper bedeutet Bewegung.“ 

Die Gelenke, Muskeln, Faszien, Organe, Blut und Lymphflüssigkeit deines Pferdes sind ständig in Bewegung und bleiben dadurch geschmeidig. 

Manchmal kommt es aber in einer Körperstelle zu einer Einschränkung dieser Bewegung.

Zum Beispiel durch eine Faszienverklebung oder eine Narbe.

So etwas kann sich dein Pferd schnell durch einen Tritt zuziehen.

Diese Einschränkung wirkt sich dann auf den gesamten Körper aus. 

Du kennst das mit Sicherheit selber: Durch eine ungewollt schnelle oder plötzliche Bewegung hast du dir Nackenschmerzen zugezogen. 

Und du weißt ganz genau: Wenn du Nackenschmerzen hast und nichts dagegen unternimmst, sind die Kopfschmerzen nicht mehr weit. 

Diese Schmerzen können sich in deinem gesamten Körper verteilen.

Irgendwann weiß du gar nicht mehr, was eigentlich der Auslöser war oder wo genau die Schmerzen herkommen.

„Den Ursprung der Schmerzen finden“

In der Osteopathie für Pferde konzentrieren wir uns also darauf, den Ursprung der Krankheit und den damit verbundenen Schmerz im Körper deines Pferdes ausfindig zu machen und zu beheben.

Dies machen wir durch eine strukturierte Durchsicht der unterschiedlichen Gewebe im Körper. 

Die Faszien und Muskeln deines Pferdes werden auf Tonus und Einschränkungen untersucht, um diese dann zu beheben.

Dadurch wird die Beweglichkeit der Gewebe wieder verbessert und die Selbstheilung deines Pferdes angeregt.

Osteopathie für Pferde: Die Selbstheilung im Körper aktivieren.

Bei der Osteopathie wollen wir die natürlichen Mechanismen und Prozesse des Pferdekörpers unterstützen. 

Wir konzentrieren uns darauf die Gesundheit wieder ins Gleichgewicht zu bringen. 

Wie zum Beispiel die Durchblutung.

Eine gute Durchblutung ist entscheidend für die Gesundheit deines Pferdes. 

Denn eine intakte Durchblutung transportiert Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen.

Ebenso kümmert sie sich um den Abtransport von Abfallstoffen. 

Genau so wichtig sind die Gelenke deines Pferdes.

Für ein natürliches Gleichgewicht müssen diese frei von Bewegungseinschränkungen sein.

Und genau das wollen wir bei der Osteopathie für Pferde untersuchten.

Damit dein Pferd sich wieder frei und schwungvoll bewegen kann, beheben wir diese durch die oben erwähnten Techniken. 

„Für mehr Schwung in jeder Bewegung“

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Osteopathie für Pferde ist die Behandlung der inneren Strukturen und Organe im Körper.

Denn die inneren Organe und ihre umgebenden Strukturen spielen eine wichtige Rolle für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit deines Pferdes. 

Genau dafür gibt es die viszerale Osteopathie.

Dabei befassen wir uns mit einer genauen Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen der inneren Organe deines Pferdes und deren Auswirkungen auf seinen gesamten Organismus. 

Die Hauptziele der viszeralen Osteopathie sind:

  • Verbesserung der Beweglichkeit und Funktion der inneren Organe: Jedes Organ sollte in der Lage sein, sich innerhalb seines natürlichen Bewegungsbereichs frei zu bewegen. Einschränkungen dieser Beweglichkeit können zu Funktionsstörungen und Beschwerden führen.
  • Förderung der Wechselwirkungen zwischen den Organen und anderen Körpersystemen: Die inneren Organe sind durch Faszien, Bänder und das Nervensystem mit dem gesamten Körper verbunden. Eine Funktionsstörung eines Organs kann daher Auswirkungen auf andere Bereiche des Körpers haben.

„Die Osteopathie für Pferde ist die Hilfe zur Selbsthilfe im Körper. „

Eine Krankheitsursache im Körper deines Pferdes kann bei längerem Bestehen zu weiteren Krankheiten führen. 

Ähnlich wie bei den Kopfschmerzen, die auf Grund der Nackenverspannung entstehen. 

Behandelst du nur die Kopfschmerzen, aber dein Nacken bleibt weiterhin verspannt, sind deine Kopfschmerzen bald wieder da. 

Normalerweise sind die Körperfunktionen und Bewegungen im Körper deines Pferdes durch Muskelketten und Faszienzüge optimal gesteuert. 

Manchmal kommt es aber zu einer ungewollten Verspannung einer bestimmten Region aufgrund einer Dysfunktion oder Einschränkung, bzw. osteopathische Läsion.

Diese  führen dann zu negativen Folgen in anderen Körperbereichen. 

Mit der Osteopathie für Pferde lösen wir im Laufe der Behandlungen diese primäre Einschränkung.

Und somit alle dadurch entstehenden Folge Einschränkungen. 

Dadurch geben wir dem Körper deines Pferdes die Möglichkeit, sich selbst zu heilen. 

„Ein gesundes Nervensystem, sorg für weniger Stress im Pferdekörper“

Die behandelten Bereiche werden durch eine Behandlung durchblutet und von alten Schlackenstoffen befreit. 

Dadurch kann das Nervensystem deines Pferdes wieder optimal arbeiten und den Stress im Körper reduzieren.

Osteopathie für Pferde: Bei folgenden Symptomen kann eine Behandlung sinnvoll sein.

  • Rittigkeitsprobleme
  • Verändertes Gangbild (tritt nicht richtig unter, Taktfehler, Stolpern, falsches Angaloppieren, Schwierigkeiten mit der Hinterhand Last aufzunehmen)
  • Veränderte Körperhaltung (Kopf oder den Schweif hängt schief)
  • Schwierigkeiten bei der Versammlung (Probleme unter den Schwerpunkt zu treten, Verwerfen im Genick, Anlehnungsschwierigkeiten)
  • Probleme beim Wechseln der Gangart
  • Steifheit in Biegung und Stellung
  • Du hast das Gefühl dein Pferd setzt dich schief in den Sattel
  • Verhaltensänderungen (Sattelzwang, Kopfschlagen, Schweifschlagen, Berührungsempfindlichkeit)
  • Lahmheit unbekannter Ursache (nach Abklärung durch den Haustierarzt!)
  • Nach Lahmheit (auch wenn die eigentliche Ursache der Lahmheit bereits behoben ist, besteht die angewöhnte Schonhaltung weiterhin. Dies führt langfristig zu Fehlbelastungen.)
  • Während der Rehabilitationsphase (beispielsweise nach Sehnenverletzungen, Frakturen, Gelenkchips und anderen orthopädischen Operationen)

 

chiropraktik für Pferde: Anwendung der stäbchen
chiropraktik für Pferde in Dortmund und umgebung

"Aber wie läuft es denn nun ab?!"

Osteopathie für Pferde: Wie läuft eine Behandlung ab? 

Zuerst möchte ich dich und dein Pferd ganz genau kennenlernen. Dazu brauche ich eure Vorgeschichte, eure Art zu trainieren und vor allem, welches Verhalten dir in letzter Zeit an deinem Pferd aufgefallen ist.

Anschließend schaue ich mir das Gangbild deines Pferdes in Ruhe an und gebe dir dazu Feedback. 

Für die darauf folgende Behandlung brauchen wir einen Ort in eurem Stall, an dem wir nicht gestört werden. Im Idealfall finden wir genug Ruhe, damit sich dein Pferd auch entspannen kann und wir uns voll auf die Anwendung konzentrieren können.  

Nach der Behandlung schaue ich mir das Gangbild deines Pferdes erneut an und gebe dir wieder Feedback zu den sichtbaren Veränderungen. 

 

Osteopathie für Pferde: Wie lange dauert eine Behandlung? 

Eine Behandlung für Pferde dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten. Je nach Befund kann dieser Zeitrahmen minimal variieren. 

Während oder nach der Behandlung gibt es außerdem noch Zeit, dass du mir anfallende Fragen stellen kannst. Ich möchte, dass du im Anschluss genau weißt, wie wir dein Pferd behandelt haben und warum.

Diese Antworten sind wichtig, damit du meine vorgeschlagenen Übungen korrekt und gewissenhaft ausführt. Damit bildest du die Basis für das Wohlbefinden deines Pferdes und stellst sicher, dass die Behandlung Früchte trägt.

Osteopathie für Pferde: Wie lange muss mein Pferd nach der Behandlung pausieren? 

Die Länge der Pause hängt ganz von den Befunden deines Pferdes ab. In der Regel sollte man 2-3 Tage entspanntes Programm einplanen, gerne auch ohne Sattel. 

Während der Pause darfst du dein Pferd entspannt über den Rücken longieren, damit es eventuell vorhandenen Muskelkater abbauen kann. Außerdem kann es sich dann in Ruhe an sein neues Körpergefühl gewöhnen.

 

 

Osteopathie für Pferde: Wie oft sollte mein Pferd behandelt werden? 

Eine Behandlung muss nicht ausschließlich auf Grund von Problemen erfolgen, sondern kann auch prophylaktisch angewendet werden, damit Probleme gar nicht erst entstehen.

Je nach Pferd und Befund variieren also auch die Behandlungsintervalle. 

Empfehlenswert sind Abstände von 6 Wochen bis 6 Monaten. Das können wir ganz individuell für dein Pferd besprechen.  

Osteopathie für Pferde

Behandlung vereinbaren

Während der Behandlungen ist es mir leider nicht möglich ans Telefon zu gehen. Darum bitte ich dich den Kontakt am besten via Whatsapp aufzunehmen. Alternativ kannst du mir auch eine Email schreiben.

Ich melde mich schnellstmöglich bei dir zurück.

Wie du mich erreichst: